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Gracies Top Five Stuttgart Orte

28.01.2010 | Von Adriana

Meine lieben Leser,

zum neuen Jahrzehnt wollen wir doch direkt mal mit großen Kanonen auffahren, oder? Und da Top Five Platzierungen ungefähr genauso “chic” sind wie Leggings, werde ich euch direkt mal 5 Plätzchen (nein, nicht im Weihnachtsmarkt-Spekulatius-Sinne) nennen, die ihr während eures Stuttgart-Trips gemütlich abchecken könnte. Eine Art Garantieschein für eine schöne Zeit, quasi.

1.) Stuttgart Schloßplatz:

Was sonst könnte auch den Startschuss für die Reise durch das wunderbare Stuttgart liefern? Seit der WM 2006 ist der überfüllte Schloßplatz mit der Leinwand und den vielen verschiedenen Fahnen zum Synonym für Fan-Freundschaft geworden. Doch auch ohne jubelnde Fußballfans die eine Meisterschaft oder den Einzug ins Finale feiern, hat das Herz Stuttgarts seine Vorzüge. In der Mitte der Einkaufsmeile namens Königsstraße gelegen, bietet sich genau hier die beste Gelegenheit sich einen Kaffee im Starbucks zu gönnen, einen Platz auf den famosen Treppen zu suchen und einfach den Ausblick auf den Kessel zu genießen. Egal wohin das Auge auch wandert, alles erscheint wie ein kleiner Werbespot dafür wieso Stuttgart eben doch schöner ist als Berlin. Viel Grün genau im Stadtinneren, der Blick bis zum Fernsehturm, das bunte Treiben der Passanten und die Erinnerung an den Weihnachtsmarkt, der sich alle Jahre wieder genau hier tummelt, so lässt man sich den Kaffee gerne schmecken, bevor man sich selber wieder ins Getümmel wirft und dem Shoppen fröhnt.

2.) Injeera Restaurant:

Eine echte kleine Perle unter den Geheimtipps in Stuttgarts Gastro-Führer. In der Stuttgarter Altstadt, gerne Bohnenviertel genannt, findet sich das unheimlich gemütliche afrikanisches Restaurant “Injeera” und dessen charmanter Besitzer Tes. Hier steht der Meister noch selber in der Küche und verzaubert mit authentischer afrikanischer Küche. Alles was das Herz begehrt, von Huhn, Rind bis hin zu Lamm wird hier serviert. Das Ambiente an sich liefert die perfekte Stimmung um sich bei einem leckeren Probierteller mit dem guten Tes auf einen Plausch einzulassen. So isst man gerne.

3.) Club ZwölfZehn:

Es erscheint mir absolut und vollkommen unmöglich eine Top Five zu erstellen und nicht diesen Club zu nennen. Vom ersten Besuch an fühlt man sich zu Hause und wird auch so behandelt. Die Musik, ob nun von Live Bands, DJ Heroes oder pur von Band verbreiten immer beste Laune und verführt zum Tanzen. Der (kostenlose) Kicker ist natürlich ein extra Bonus. Auch bei dem stärkten Gedrängel vor der Bar wird man freundlich und schnell behandelt und 1 € für die Garderobe ist wirklich fast geschenkt. Die Tanzfläche ist am Wochenende fast immer gut gefüllt und selbst wenn man eigentlich nur einmal quer durch will, wird man Ruck Zuck zum Mittanzen verleitet. Herrlich. Wirklich nennenswert sind die überaus sympathischen Türsteher, die bei Wind und Wetter ihre Freundlichkeit (auch wenn sie mal bestimmt klingen müssen) nicht verlieren. Wer in Stuttgart diesen Laden auslässt, der hat wirklich etwas verpasst!

4) John Doe Cocktail und  Sportsbar:

Kaum ist das John Doe tiefer in den wunderschönen Stuttgarter Westen gezogen, schon hat es durch den neuen Look und den neuen Besitzer die Herzen der Bargänger erobert.  In klassischen Stil einer Bar, mit großer und guter Cocktailkarte (ja, eure Grace war testen…) bietet das John Doe mit großen Fernsehern die perfekte Location um auch mal die Bundesliga oder gar ganze Länderspieler zu verfolgen. Die witzige Idee Kinosessel als Sitzmöglichkeit anzubieten added den letzten Funken um den Gast ein gemütliches Zuhause für ein paar Stunden mit Freunden zu bieten. Hier hat man noch das Gefühl wirklich als Gast wahrgenommen und behandelt zu werden. Die kleine Karte mit Speisen wie Pizza, Flammkuchen und Nachos lassen den kleinen Hunger leicht stillen. Und bis 22 Uhr ist Happy Hour was alle Cocktails angeht. Also gerne mal vorbeischauen und einen Cocktail in einer der schwarzen Ledercouches oder eben den Kinosesseln schlürfen.

5.) Palast der Republik:

Jeder (und ich meine wirklich jeden!) Stuttgarter kennt und liebt den “Palast der Republik”. In der Stadtmitte gelegen, gegenüber des berühmten Friedrichsbaus, steht ein ehemaliges Klohäuschen. Inzwischen ist es mehr als nur das. Es ist DER Treffpunkt in Stuttgart, vor allem gerne im Sommer. Immer und überall hört man im schönen Stuttgart “Um acht Uhr am Palast?” Jeder weiß um den Kultfaktor des Palastes. Denn wo bitte schön gibt es denn ein Klohäuschen, das sich zu einer Bar mit kühlen Getränken und gechillter Musik verwandelt hat? Richtig, nicht mal in New York. Im Sommer finden sich hunderte von Menschen um den Palast ein, trinken ihr Bier, ihre Cola, ihren Wein, genießen den Sommer direkt in der City und wissen, sie sind Teil eines einmaligen Kults. Abseits der “hippen” Clubs mit Dresscode ist man hier immer und jeder Zeit willkommen. Stuttgart ohne Palast der Republik ist wie Zirkus ohne Clowns.

Diese Top Adressen müsst ihr wahrlich besuchen und abchecken wenn ihr euch in die Kesselstadt verirrt. Selbst wenn diese Verirrung geplant ist. Natürlich bietet Stuttgart unendlich viele andere Highlights, die man auch alle mal gesehen haben sollte, aber wenn ihr Stuttgart mit dem Herzen eines Stuttgarters erleben wollt, dann sind diese von mir genannten Adressen, auf jeden Fall einen Blick und Besuch wert.

Ich hoffe euch wie immer gut unterhalten zu haben und verabschiede mich jetzt auf einen Cocktail ins John Doe.

Es winkt,

eure Grace

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Kino mal ganz artistique

22.01.2010 | Von Adriana

Meine Lieben,

erstmal eine kurze Entschuldigung für den doch etwas verspäteten Wunsch für ein gutes Jahr 2010 an euch alle. Aber ihr wisst ja selber wie das ist, erstmal muss das Weihnachtsfett zusammen mit dem Neujahrsspeck wieder runter. Leichter und wieder wohl geformt habe ich mich wieder vor die Tür getraut und bin für euch auf die Suche nach einem weiteren kleinen Tipp in Sachen “muss ich in Stuttgart machen” gegangen.

Diesmal möchte ich euch ein kleines, aber feines Kino vorstellen, in dem ihr eher selten BADABOOM und KAWUMM- Filme zu sehen bekommt.  Im Ernst, wer hat nicht manchmal die Schnauze voll von kichernden Teenagern, die in der wertvollsten Szene im Film Popcorn in die Reihen vor ihnen werfen um dann in einen hysterischen Lachanfall zu platzen. Herrlich.

Abgesehen davon habe ich eine kleine Schwäche für Autorenfilme, kleine Juwelen der Kinosaison, die in den großen Kinos gar nicht oder nur sehr kurze Zeit laufen. Falls es euch da wie mir geht, dann solltet ihr unbedingt mal im “Atelier am Bollwerk” reinschauen.  Wie oft erleben wir folgende Situation:

“Der neue Film von Fatih Akin läuft. Wollen wir uns den anschauen?”

“Klar, ich schau mal.”

“Super.”

“Nee du, der läuft hier nirgends.”

“Mist blöder.”

Und dann schaut man sich einen 120-minütigen Werbestreifen für schnelle Autos und gute Knarren an. Nichts für ungut, das muss ja auch mal sein. Aber wo ist die Plattform für die kleinen, ruhigen Filme? Die, die an den Kinokassen von glitzernden Vampiren schamlos überholt und zertreten werden? Richtig! Im Atelier am Bollwerk eben.

Atelier im Bollwerk

Charmant an dem kleinen Kino ist die Idee die Kinosäle eben nicht wie gewöhnt mit den einfallsreichen Namen “Kino 1 und Kino 2″ zu betiteln, sondern ihnen die Namen berühmter Regisseure zu verleihen. Es macht doch gleich einen ganz anderen Eindruck wenn es heißt “Reihe 7 Platz 5 im Saal Fellini.”

Beim Betreten des Kinos merkt man schon, hier wird noch Wert auf Kunst gelegt. Die Wände zieren Bilder von Fassbinder, Truffaut und eben besagtem Fellini. Wer diese Namen allerdings erst googeln muss, sollte vielleicht wirklich andere Kinos für die abendliche Unterhaltung aufsuchen (ja, auch diese Kinos werden von mir in folgenden Beiträgen vorgestellt, keine Sorge!)

Mit Popcorn, Erdnüssen und einer Cola bewaffnet habe ich mir vor kurzem “Soul Kitchen” im Saal Fellini angeschaut und muss sagen, die kleine Größe des Kinos (im Vergleich zu den großen Ketten der Leinwandpaläste) war sehr gemütlich. Das gemeinsame Lachen der Kinobesucher klang wie in einem Wohnzimmer voller Freunde, was über den nicht ganz so brand aktuellen Stand der Technik hinweg getröstet hat. Für die Kunst nimmt man doch so einiges in Kauf, oder?

Vielleicht ist es auch einfach meine Nostalgie für die Kinos der 80er Jahre, die mich immer wieder gerne ins “Bollwerk” schlendern lässt. Aber ich kann euch dieses Kino einfach nur wärmstens ans Künstlerherz legen! Ganz viel Spaß und das lustige Ratespiel der filmischen Berühmtheiten auf der Popcorntüte nicht vergessen!

Es grüßt und winkt eure Grace

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Frohe Weihnachten…

23.12.2009 | Von Adriana

Ihr lieben und fleißigen Zooners CityBlog Leser,

so neigt sich also das erste Jahr für mich als Zooners Bloggerin dem Ende entgegen und daher möchte ich an dieser Stelle die Chance nutzen um “Danke” zu sagen.

Danke erstmal an all die fleißigen Arbeiter im Zooners Hauptquartier, die dafür gesorgt haben, dass ich so reibungslos meine Blogeinträge updaten konnte und die für das wunderbare neue Design, sowie die zahlreichen Ideen verantwortlich sind. Ihr seid die Besten!

Mein Dank geht aber ebenso an euch alle, die meine Getippe lesen und so nett kommentieren. Ich hoffe euch mit manchen Tipps und Anregungen eine kleine Freude gemacht haben zu können.

Genießt die Feiertage im Kreise eurer Lieben, futtert euch den Bauch voll und vergesst ja nicht, nach der Verdauungspause und dem wilden Rutsch ins neue Jahr wieder hier auf dieser Seite aufzuschlagen, denn 2010 dürfte so einige Tipps in Sachen Stuttgart für euch bereit halten.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2010 wünscht euch eure Grace!

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Esel streicheln auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt

13.12.2009 | Von Adriana

Meine lieben Leser,

ich bin mir sicher, egal wo ihr seid, es Weihnachtet sehr. Hier hatten wir sogar vereinzelte Schneeflocken, die sich tapfer einen Weg vom Himmel zu uns gebahnt haben. Ach wie herrlich. Was ist denn schon Weihnachten ohne zumindest ein paar Flocken? Nüscht.

Weihnachten am Schloßplatz

Weihnachten am Schloßplatz

Was gehört denn alles zu einem schönen und gemütlichen Weihnachtsfest? Richtig, ein Baum. Und wo steht der schönste Baum? Direkt auf dem Schloßplatz, hier im wunderschönen Stuttgart. Ich muss ehrlich zugeben, der Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist einer der schönsten und das sage ich nicht, weil ich hier wohne, lebe und liebe. Nein, weil er es wirklich ist!

Wo sonst findet man für die Kleinen unter uns eine Eisenbahn, die schön im Kreis fährt und selbst die erwachsenen Väter noch mal mit Kinderaugen staunen lässt?

Weihnachtlicht geschmückt

Weihnachtlicht geschmückt

Die Kerzenwerkstatt verkauft so ziemlich alles was man aus Kerzen machen kann. Zur ruhigen Weihnachtszeit ist ein schönes Licht neben dem Teller mit dem Gebäck genau das Richtige.

Zu gerne würde ich all die kleinen wunderbaren Buden aufzählen, die sich vom Schloßplatz bis zum Rathaus ziehen aufzählen, aber  dafür bleibt weder Platz noch Zeit. Ich hoffe ihr vertraut eurer Citybloggerin, wenn ich einfach meine ganz persönlichen Highlights aufzähle.

Ihr müsst nicht bis nach New York fliegen um eine Eislaufbahn am Weihnachtsbaum zu erleben, nein, die Schwabenmetroploe bietet den gleichen Flair. Ja, okay, vielleicht ist es nicht wirklich GENAU das gleiche, aber es ist seeeehr nah dran. Wunderschöne Beleuchtung und eine kleine Eislaufbahn für Groß und Klein. Schlittschuhe ausleihen und rauf aufs Eis.

Danach eine Dampfnudel mit Kirschen gefüllt, einen großen Klecks Vanillesoße und Mohnstreusel. Hmmm… Kaffee, Kakao oder Glühwein, all das zusammen dürfte sogar beim größten Weihnachtsmuffel für ein weiches Weihnachtsherz sorgen.

Übrigens, ich empfehle die “Steckerlfische”. Aufgespießt und über den Grill gehangen schmecken diese kleinen Schwimmer unfassbar gut. Eine Brezel dazu und dann im Takt von “Feliz Navidad” (ein kleiner Klassiker!!!) wiegen.

Ach wir herrlich. Ich könnte direkt wieder zurück und mit einem Lächeln durch die Mengen wandern, bis ans Ende des Weihnachtsmarktes, wo ein kleiner Streichelzoo steht. Inklusive Esel.  Denn was ist ein Besuch auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt ohne den Esel zu streicheln?

Euch allen einen herrlichen 3. Advent. Hoch die Glühweintassen!

Eislaufend,

eure Grace

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Mos Eisley und der beste Döner der Stadt

28.10.2009 | Von Adriana

Liebe Stuttgarter und solche die gerne zu Besuch in die Kesselstadt kommen wollen,

heute mal kurz etwas leicht autobiographisches. Im zarten Alter von 5 Jahren, durfte eure Grace (heute brotlose Schreiberin und Citybloggerin eures Vertrauens) das Meisterwerk der Filmgeschichte sehen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich auf den TV Bildschirm und wurde Zeuge wie Luke Skywalker mit seinen Freunden den Frieden in einer Galaxie weit, weit entfernt wieder herstellte. “Star Wars“, meine neue Liebe, Religion und Inhalt meiner Zukunftsvisionen.

Ein unbedeutender Tag für die Welt, für mich Startschuss zu wilden Träumerein an  Bord des “Rasenden Falkens“. Für die Kulturbanausen, die diesen Film nicht gesehen haben: schämt euch! Schämt euch mehr! Nein, noch mehr!

Ich sehe die Fragezeichen in euren Gesichtern förmlich vor mir. Nein, ich leide nicht an plötzlich aufkommenden Narzissmus und teile euch hier die Highlights meiner Kindertage mit. Es hat tatsächlich alles mehr oder weniger Hand und Fuß. Zumindest bis zu “Das Imperium schlägt zurück” spätestens da hat Luke keine Hand mehr. Aber noch immer Füße. Wie auch immer.

Es muss Schicksal sein, dass meine Jugendliebe Han Solo, Raumfahrer und Schmuggler, ausgerechnet in dem Raumhafen “Mos Eisley” in den Film eingeführt wird. Denn genau so heißt ein cooler Laden in der Stuttgarter City. Und zwar gar nicht so weit weg von meinem feinen Zuhause im Stuttgarter Westen. Das ist nur ein Grund, wieso diese Kneipe hier in diesem Blog Erwähnung findet.

Abgesehen davon, dass er die Grenzen zwischen gutem Geschmack und dem Neo-Schicki-Micki der Theodor Heuss Straße Clubs bietet, ist es auch einfach perfekt gelegen. Direkt am Rotebühlplatz, direkt neben dem Döner für die After HourDöner Pinar“. Aber nun erstmal zurück zum Raumhafen… also, zur Kneipe natürlich.

Mos Eisley - Kult in Stuttgart

Mos Eisley - Kult in Stuttgart

Mos Eisley. Allein der Name will sich schon für immer in die Top Five der besten Locations Stuttgart drängen und hätte diese Platzierung auch zweifelsohne verdient. Gemütlich im Inneren sitzen, das Bierchen genießen, während wechselnde DJs ihr Bestes geben. Oder gerne auch eine Kleinigkeit essen. Im Mos Eisley gibt es nämlich lecker Speis‘ und Trank zur vernünftigen Preisen. Im Sommer kann man draußen sitzen, auch wenn der Platz dort eher beengt ist, wer will nicht das Schaulaufen der Stuttgarter Versionen von Paris Hilton oder wahlweise Cristiano Ronaldo verpassen? Keine Sorge, zum Schöntrinken reicht das Bier und die Cocktails immer.

Und ist man nun spät dran, verspürt trotzdem diesen unsäglichen Hunger, dann macht man, frei nach der Rocky Horror Picture Show, “just a step to the right” und schon steht man vor einem Dönerladen, der bis weit nach “sollte schon längst nüchtern zu Hause sein” noch immer seine Tore und Fleischgrills geöffnet hat. Ist es nun wirklich der beste Döner der Stadt? Zugegeben, ich habe mich noch nicht durch alle gefühlten 140 Dönerläden Stuttgarts durchgefuttert, aber doch durch einige. Und den Döner von Pinar kann ich ohne schlechtes Gewissen auch nüchtern empfehlen.

Was wünscht man sich mehr? Eine coole Location um zu entspannen und das Wochenende mit Freunden zu genießen und danach noch schnell einen Döner auf den Nachhauseweg. Immerhin fährt der Nachtbus am Wochenende quasi direkt vor der Tür ab.

Genauso cool wie der gleichnamige Raumhafen

Genauso cool wie der gleichnamige Raumhafen

Ergo: perfekte Lage, perfekte Atmosphäre, lecker Döner und Stuttgarts City vor einem. So kann doch das Wochenende ungehemmt und mit voller Geschwindigkeit kommen.

Und während Obi Wan Kenobi in den “Star Wars” Filmen seinen jungen Schützling Luke Skywalker noch warnt: “Mos Eisley Raumhafen – Du wirst niemals einen Ort finden, an dem mehr Abschaum in dieser Galaxis versammelt ist.”

Kann die gute Grace euch getrost den Spruch mit auf den Weg geben: “Bezahlt bevor ihr geht und euch passiert nichts.” Im Ernst, stattet dem Mos Eisley auf jeden Fall einen Besuch ab und vergesst den Döner danach nicht.

In diesem Sinne, möge die Macht mit euch sein!

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Stuttgart als Tourauftakt der rockenden Schweden

17.10.2009 | Von Adriana

Meine lieben begeisterten Leser und solche die es heimlich an ihrem Büro-PC sind…

eigentlich schreibe ich ja nicht über Dinge die in der Vergangenheit liegen, selbst dann nicht, wenn die Erinnerung noch so frisch und zum greifen nah ist. Aber in diesem Fall will ich eine schnelle und kurze Ausnahme machen. Ich hoffe ihr verzeiht mir.

Aber man stelle sich doch mal vor, die rockenden Schweden um Mando Diao entscheiden sich eine Deutschland Tour zum bisher erfolgreichsten Album (“Give me Fire”) ihrer Karriere zu starten.  Dann sitzen diese 5 Schweden also zusammen und tüfteln an der Setlist, an dem Look der Bühne und so weiter. Und dann wird einer fragen “Wo soll die Tour durch das schöne Deutschland denn starten?” Kurzer Blickkontakt und dann eine einstimmige Entscheidung. “Stuttgart!”

So stellt man es sich als Citybloggerin für Stuttgart gerne vor. Lasst mir also bitte die Illusion.

Aber was am 15. Oktober 2009 in der wunderbaren Porsche Arena mit 5000 begeisterten Fans (und das durch so ziemlich alle Altersgruppen) geschehen ist, grenzt an eine musikalische Offenbarung.

Mando Diao Live in Stuttgart

Mando Diao Live in Stuttgart

Ich scherzen nicht. Die Porsche Arena ist ja, direkt neben der Schleyerhalle und der Mercedes Benz Arena (ehemals Gottlieb Daimler Stadion) gelegen schon häufig Bühne so mancher Attraktion geworden. Man denke nur an die Handball WM 2007. Da wurden wichtige Spiele genau im Herzen der Sportmeile Stuttgarts gefeiert. Und jetzt haben auch die Jungs von Mando Diao dort ihre musikalischen Fußstapfen hinterlassen.

Nur als Randnotiz, im Jahre 2005 sind die Jungs noch im Club “Die Röhre” aufgetreten. Und nur 4 Jahre später füllen sie mit Leichtigkeit die Porsche Arena.

Jetzt mal ganz unter uns. Wieviel Beweise wollt ihr eigentlich noch dafür, dass Stuttgart wohl die heimliche Hauptstadt der Musikfans ist? Ach was schreibe ich da, die heimliche Hauptstadt der Herzen! Denn mit welcher Hingabe die Band “Stuttgart” gerufen hat, das muss auch für Schweden wahre Liebe sein! Und als uns die Band in der Zugabe (es gab insgesamt drei Extrasongs zum genießen) aufforderte mit ihnen ihren bisher größten Hit “Dance with somebody” zu singen, da waren selbst die gesetzten Herrschaften auf den Sitzplätzen nicht mehr zu halten. Die Discokugel an der Hallendecke tat ihr übriges und die Party endete mit goldenem Lametta das über unsere Köpfe regnete.

Grandioses Finale

Grandioses Finale

So feiern nur Schwaben. Und Schweden. Also irgendwie ein Multikulti-Mix mit bester Musik und bester Unterhaltung. Ein wahrlich gelungener Abend. Und so wie ich die Porsche Arena kenne und liebe, wird sie bald wieder Schauplatz eines wunderbaren Events…

Popowackelnd und tanzend,

eure Grace

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Kultburger im Udo Snack

12.10.2009 | Von Adriana

Servus aus Stuttgart!

Ihr lieben Freunde des gepflegten Fastfoods, ihr habt auf einen deftigen Tipp für den großen Hunger gewarten, für den ihr euch nicht in Schale werfen müsst, sondern einfach danach die Hände an der Jeans abwischen könnt? Jawoll, dann habe ich einen ganz besonderen Tipp für euch.

Reichlich Auswahl...

Reichlich Auswahl...

Wir alle kennen die großen Ketten und ihre Versuche und zusammengepresstes Hackfleisch zwischen zwei Brotscheiben mit würziger Soße schmackhaft zu machen.  Egal ob beim goldenen M oder bei den Burgern mit der Krone, wir alle kennen den Drang einen fetten Burger zu verdrücken. Danach kann man es immernoch in der Spinning-Klasse abstreiten.

Aber jetzt kommt eben einer dieser Tipps, bei dem die großen Ketten einfach mal getrost die Koffer packen können. 30 Jahre Kult und heißes Fett sollten genug sein um zu beweisen: bei “Udo Snack” in Stuttgart gibt es fürs Geld noch echte Selfmade Burger zwischen die Brothältfen! Und das auch noch in Form scheinbar unendlicher Auswahl!

Man sollte, auf der Suche nach dem Burgerparadies, nur auf jeden Fall die Augen genau auf halten, denn schnell ist man an dem kleinen Laden vorbeigeschlendert und hat damit eine kleine kulinarische Perle des Fastfoods verpasst. Um das zu verhindern, solltet ihr auf jeden Fall mal auf der Ciytblog Pinnwand nachschauen.

Ich persönlich kann so ziemlich jeden Burger auf der Speisekarte empfehlen. Frisch für euch gebrutzelt landet er nicht zwischen den labbrigen Scheiben Burgerbrot, sondern zwischen ordentlichen Brötchenhälften. An Ketchup und Senf wird nicht gespart und je nach Auswahl des dazugehörigen Belags darf wirklich nicht gemeckert werden.

Yummy Burger...

Yummy Burger...

Ob nun den Burger an einem der Stehtische im Laden zu sich nimmt (was ich für extrem unwahrscheinlich halte, denn ein Geheimtipp ist Udo Snack nun wirklich nicht mehr… soll heißen: unter der Woche ist der Laden voll. Generationenübergreifend wird dort geschlemmt) oder ob der Burger eingepackt wird und dann, zum Beispiel auf einer Bank im Schloßgarten verspeist zu werden, es spielt keine Rolle. Wo man den Burger isst ist wahrlich Nebensache. Hauptsache man ISST ihn. Und das werdet ihr mit Genuss. Als Warnung gebe ich potentielle Suchtgefahr an. Einmal bei Udo Snack gegessen, werdet ihr mit letzter Sicherheit wiederkommen wollen. Sagt also nicht ich hätte euch nicht gewarnt.

Also, schnell die Hände waschen, losziehen und Burger mampfen. Vor allem jetzt im Herbst ist ein Fleischburger (es gibt natürlich auch die vegetarische Variante, seid also unbesorgt… ) besonders angebracht.

Wenns geschmeckt hat, hinterlasst mir doch einen kurzen Kommentar. Lieben Dank! Und bis bald mit dem Tipp für die schicken Schuhe und die neue Handtasche, die Damen.

Eure Grace

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Was man so vermisst…

21.09.2009 | Von Adriana

Liebe Leser da draußen…

ihr mögt euch gewundert haben, wo ist die gute Grace nur hin? Nach dem absoluten Unistress melde ich mich jetzt mal zaghaft aus dem schönen Italien, wo ich mir die Sonne auf den Pelz scheinen lasse.

Und so sehr ich mich in Italien auch heimisch fühle, wandern meine Gedanken doch immer wieder zurück ins wunderschöne Stuttgart. Mag auch der Sommer nicht so grandios gewesen sein, so hat Stuttgart doch alles getan um uns möglichst mittelmeertauglich durch den Sommer zu führen. Denken wir doch nur an den wunderschönen Schlossgarten, der auch ohne das dazugehörige Meer eine wunderschöne Oase der Erholung war. Und selbst jetzt, da der Herbst in der Heimat vermutlich schon eingezogen ist (Was weiß ich? Ich liege am Strand… ), kann man mit etwas festerem Schuhwerk doch mal einen Altweibersommerspaziergang mit kurzem Stop am Biergarten genießen und noch ein paar letzte Sommerstrahlen einfangen.

Ich freue mich schon riesig auf meine Heimkehr Anfang Oktober, wenn ich wieder auf ein Käffchen im Starbucks am Schloßplatz einfallen kann, mir einen leckeren Burger bei Udo Snack gönne und dann noch schnell auf dem Flohmarkt ein Schnäppchen erhaschen.

Ach, zu Hause ist es doch am schönsten, oder? Nicht mehr lange ihr Lieben und ich bin für euch wieder am Start. Meine lange Abstinenz werde ich wieder gut machen! Es wird sich lohnen!

Es grüßt aus dem schönen Italien,

eure Grace

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Restaurant Ebony – gepflegt Afrikanisch essen

16.07.2009 | Von Adriana

Jawoll, es ist wieder soweit! La Grace meldet sich eindrucksvoll mit einem weiteren Tipp aus Stuttgarts Schlemmergeheimtippecke wieder.

Es mag vielleicht kein Geheimnis mehr sein, eure Grace isst für ihr Leben gerne. Und das so ziemlich alles und überall auf dem Planeten verteilt. Deswegen teile ich jetzt mit euch einen ganz besonderen Leckerbissen der kulinarischen Kochkunst. Afrikanische Küche im “Ebony“.

La Mama im Ebony...

La Mama im Ebony...

Zugegeben, auch ich staunte vor Jahren nicht schlecht, als mich Freunde ins Mysterium “Afrikanisch essen” eingeführt haben, aber seit damals bin ich mit fast wöchentlichen Besuchen dem guten Ebony mehr als treu geblieben.

Das Restaurant liegt gegenüber vom Café Heller, wie ihr seht wieder ein Pluspunkt, weil das anschließende Absacken damit quasi gesichert. Und mit vollem Magen trinkt es sich ja bekanntlich viel besser.

Im netten Ambiente, dass schön Afrikanisch, ohne unnötigen Kitsch, gehalten ist, kann man entweder in einer ruhigen kleinen Nische essen oder an restaurantüblichen Tischen. Vor allem mit der Freundlichkeit des Personals trumpft das Ebony gegen so manchen 5 Sterne Italiener groß auf. Man wird immer gut und freundlich behandelt, kurze Gespräche mit dem Chef sind fast schon üblich.

Die Karte lässt wirklich keine Wünsche offen, vollkommen egal zu welchen Fleischfresser man sich zählt. Rind, Schwein, Huhn, Lamm (nur zu empfehlen!!!) und sogar Strauss finden sich aufgereit zwischen landestypischen Beilagen. Und Fisch gibt es natürlich auch! Was soll man da noch sagen außer:  Schmackofatz!

Couscous oder Ingera (eine Art Sauerteigfladen) finden sich so ziemlich bei jedem Gericht auf dem großen Teller wieder. Für bodenständigere Esser gibt es auch Reis. Und ja, die vegitarischen Speisen sind auch für einen erklärten Fleischfan wie mich eine Sünde wert.

Ans Herz legen kann ich euch “Timtimo und Spinat” . Was das ist werdet ihr euch jetzt vermutlich fragen? Nun, nur wer es todesmutig ausprobiert, kann stolz sagen er werde nicht dumm sterben!

Also gut, es handelt sich um Linsengericht, das so weit weg vom typisch Schwäbischen liegt, dass man es einfach probieren muss.

Übrigens, in Afrika wird mit der Hand gegessen, also ist Händewaschen Pflicht vor dem ganzen Programm. Keine Sorge, es wird auch Besteck geliefert, aber wenn schon Afrikanisch essen gehen, dann bitte auch richtig! Also traut euch und vergesst mal das spießbürgerliche “nur mit Messer und Gabel essen” und genießt ein bisschen Afrika mitten in Stuttgart.

Kein Tipp von eurer Grace ohne den Hinweis nach dem Essen (Warnung: die Portionen sind der Knaller!!! Kommt ja mit leerem Magen!) unbedingt einen Blick auf die Dessertkarte werfen. Yummy lecker feine Dinger dabei!

Ach und natürlich lohnt auch ein Blick auf dieWein – oder  Cocktailkarte… ihr wisst schon, bunte Getränke mit Schirmchen und Fruchtdeko, da stehe ich drauf!

Getränke nach dem leeren Teller

Getränke nach dem leeren Teller

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Appetit und lasst es euch gut gehen. Wenn es gemundet hat, freue ich mich über Kommentare!

Eure Grace

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Kleiner Teaser…

29.06.2009 | Von Adriana

Meine lieben Leser…

 

da ich im Moment nicht in Stuttgart und damit meinem Hauptquartier residiere, wird der nächste Blogeintrag etwas länger auf sich warten lassen, als ihr es von eurer fleißigen Grace gewöhnt seid.

Aber kein Grund zum Verzweifeln, ich gebe euch schon in Bälde neue Tipps für das Ausgehen und Spaß haben in Stuttgart.

 

Als kleiner Teaser auf was ihr euch so freuen dürft, nenne ich euch mal kurz ein paar Stichpunkte:

Afrikanisches Essen at its best zu einem erstaunlich fairen Preis mit top charmanter Bedienung und der Erlaubnis endlich mit der Hand zu essen… na, klingt das nicht wie ein Abenteuerspielplatz der kulinarischen Küche? Italienisch essen gehen kann schließlich jeder.

 

Und der (welt)bekannte “Palast der Republik” für Kultfans und Retrorocker! Wer Stuttgart wirklich wie ein echter Schwabe genießen will, der muss (und das meine ich auch so!) am Palast ein Bierchen oder wahlweise eine Cola genießen. Danach verleihe ich euch persönlich den Stuttgart-erfolgreich-erlebt-Button.

 

Also, checkt weiterhin diesen feinen Blog, dann verpasst ihr auch nichts was gesehen oder erlebt werden muss.

 

Es grüßt aus einem sonnigen Kurzurlaub mit Uni-Stress,

La Grace

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