Wiener Kaffeehaus-Kultur

26.01.2010 | Von Julia | Kategorie: Café, Musik, Must see

Das Café Prückel gehört vermutlich zu den bekanntesten Kaffeehäusern Wien‘s – berechtigterweise. Die Institution bewirtet seine Gäste schon seit über 100 Jahren.
Die Kellner sind manchmal etwas grummelig, man hat ein bissl das Gefühl, als würde man sie bei der Ausführung ihrer Arbeit stören. Aber keine Angst, das gehört zum Image des Wiener Kellners dazu und das möchte gepflegt werden.

Im Winter ist der Orangen-Punsch ein Muss, er wird stets frisch zubereitet, was einige Zeit dauert, aber dafür hat er‘s in sich. Das warten lohnt sich. In der Zwischenzeit kann man sich durch diverse in- und ausländische Zeitungen lesen und die große Auswahl an Zeitschriften durchblättern. Neben den köstlichen Torten und Kuchen gibt‘s im Prückel auch warme Speisen, die Tagessuppen sind immer besonders lecker :) ansonsten wird klassische Wiener Küche serviert.


Das Publikum ist bunt durchgemischt, Pensionisten und junge Familien besuchen das Prückel genauso wie Touristen. Da die Luft im Raucherbereich durch dichten Nebel angereichert wird, empfiehlt sich ein Platz im großzügigen Nichtraucherbereich.

Auch die Live-Klaviermusik trägt zu der besonderen Atmosphäre im Prückel bei. Bislang konnte ich kein Muster erkennen, doch der Internetseite des Prückel entnehme ich, dass jeweils Mo, Mi und Fr von 19-22 musiziert wird. Länger geht auch nicht, denn um 22 Uhr ist Sperrstunde.

Tags: , , , , , ,

2 Kommentare
Kommentar »

  1. Also ich bin nicht gerade ein Prückel-Fan (Melange schmeckt eher mittelmäßig), da ist mir das Café Schwarzenberg ein paar hundert Meter weiter schon lieber – trotzdem das Café steht für Wiener KaffeehausKULTUR und hat sich einen Platz auf der ToDo-Liste verdient!

  2. [...] als Tagesabschluss und Anbindung an U4 und U3, O und zu Fuß über den Stadtpark in die Innenstadt (Cafe Prückel z.B. ) sicher auch geeigneter Abschluss dieser etwas anderen [...]

Kommentar schreiben

Hast du einen Fehler entdeckt? Möchtest du uns Feedback geben? Sag's uns doch per E-mail!