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Landstraßer Hauptstraße – Shopping und ein bisschen mehr….

30.01.2010 | Von Klea

Eigentlich hat fast jeder Bezirk seine eigene kleine Einkaufstraße und das ist auch im 3.Bezirk (Landstraße) so. Nur dass die etwas größer und ausgefallener ist als Andere. Vielfältiger und vor allem trotzdem noch ruhiger, gemütlicher als Mariahilferstraße und Co.

Zeit sollte man auf alle Fälle mitbringen. Als Startpunkt bietet sich der Rochusmarkt an – U3 Station Rochusmarkt. Das liegt mitten drin.

Rochusmarkt

Rochusmarkt

Ein kleiner Wiener Markt, der Mittags, wenn es die Temperaturen erlauben, recht voll wird.
Aber auch im Winter ist  in den Geschäften immer wieder Neues zu entdecken, wie z.B. derzeit die Nudelsträuße – mal was Anderes!

Nudelstrauß

Nudelstrauß

Zum Mittagessen gibts ebenfalls genug Auswahl, je nachdem wie einem der Sinn ist  z.B. im Rochus , im Akakiko, oder auch ein chinesisches Buffet. Das liegt allerdings etwas versteckt hinter der VHS Landstraße in der Erdbergstraße 41 und wurde gerade neu übernommen. Das chinesische Lokal an sich gibts schon eine ganze Weile.
Bei einem reichhaltigen Buffett wird jede.r satt, bleibt zu hoffen, dass die Küche weiterhin gut bleibt, gut besucht ist es jedenfalls um die Mittagszeit.

Chinesisches Buffet

Mahlzeit!

Auf dem Weg vom Rochusmarkt hinauf zur  Galleria schlendert man an den “üblichen Verdächtigen” (Shops) vorbei. Die Galleria, ein kleines Einkaufszentrum liegt derzeit (Jan 2010) etwas im Dornröschenschlaf, sprich Umbau. Ein paar Geschäfte halten die Stellung.

Vis a Vis ist Hans Plechaty- Haus und Küchengeräte seit 1946 beheimatet. Frau  Mag. Barbara Jachim , die Inhaberin, erzählt: “Mein Vater hat mir den Schlüssel in die Hand gedrückt und das wars. Ich bin dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kind”


Es soll erwähnt werden, daß das jetzt 30 Jahre her ist…. und sie das Geschäft immer noch gerne führt.
Hier findet sich alles rund um die Küche fürs Kochen, Braten und Backen. Vor allem ausgefallene Wünsche sind bei Frau Jachim gut aufgehoben. Am 24.Dezember vormittags wurde ihr Geschäft geradezu gestürmt. “Viele wollten noch in letzter Minute einen größeren Bräter.”

Kurz Zeit für einen Plausch (sowie Insidertipps für die Umgebung) ist, wie man liest immer, und das macht für mich das Besondere aus – nicht anonymes Shoppen, nein Einkaufen und Plaudern gehören hier einfach zusammen.

Glas bei Plechaty

Glasköpfe - Deko bei Plechaty

Freunde von Gothik & Co finden in einer Seitengasse, der Sechskrügelgasse auch ein Geschäft. Was in London oder Berlin viel öfter anzutreffen ist, muss man hier in Wien suchen und wird hier fündig: Diarchy.

Zeit für Kaffee?
Immer!  Anders als auf der Mariahilferstraße sind hier gleich drei Wiener Kaffeehäuser zu finden. Nicht weit auseinander, also fällt die Auswahl schwer.

Meine Wahl ist meist das Cafe-Limbeck.

Cafe Limbeck

Cafe Limbeck

Das Publikum ist bunt gemischt, im Sommer mit  Sitzmöglichkeiten im Freien und das ehemalige Extrazimmer wurde zur Nichtraucherzone, steht aber auch für die typischen Spielrunden etc. offen. WLAN gibts gratis und die Speisekarte ist abwechslungsreiche Wiener Küche, mit drei verschiedenen Mittagsmenüs. Ein guter Ort um auch lockere Geschäftsbesprechungen abzuhalten.

Im Cafe Limbeck

Im Cafe Limbeck läßt es sich gut arbeiten

Als Besonderheit gibts den “Tupferlcafe” – Einen kleinen Mokka mit einem “Tupf” Schlagobers.

Ein “Tupf” ist eine “kleine Menge” und wird zb.auch für Senf, Mayonaise etc. verwendet. “Bitte nur ein Tupferl Senf dazu”… Auf der Seite der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser finden Interessierte die bekanntesten Kaffeevarianten erklärt, wobei man in Wien sicher noch viel andere Varianten findet, aber das ist eine andere Geschichte!

Auch die beiden anderen Kaffeehäuser sind eine Erwähnung wert:
Das Cafe Zierer zieht eher jüngeres Publikum an, während man im Zuckergoscherl neben vielen Mehlspeisen auch Ingrid, die singende Wirtin findet. Näheres dazu unter Wienergeschichten: http://www.wienergschichten.at/

Genug Süßes – zu Wien dazu gehört eine “ordentliche” Bestattung – und auch die Dienstleistunge drumrum versteckt sich nicht, sondern ist gleich angrenzend zum “Zuckergoscherl” zu finden… Tja Wien ist eben anders…

Überhaupt fällt in der Landstraßer Hauptstraße auf, dass es ein gelungener Mix aus Alt und Neu ist – Bekleidung, Bücher und Lebensmittelshops sowie internationale Ketten sind ebenso vertreten wie kleine Spezialgeschäfte, die schon lange bestehen. Wie z.B.

Handschuhe Bahr

Die Familie Caskta führt das Fachgeschäft für Lederhandschuhe in der unteren Landstraßer Hauptstraße.
Seit 107 Jahren gibt es das Geschäft schon und wie es sich für Grätzelkaufläute so gehört, war gerade eine Kollegin im Geschäft. Plaudern ist also angesagt auf der Landstraßer Hauptstraße und das denke ich kommt auch den Kunden zugute – individuelle Betreuung und immer auch ein paar Tipps wo etwas Besonderes zu finden ist.

Handschuh Bahr

Handschuh Bahr

Die besagte Kollegin führt mit ihrem Mann die “Galerie Mollnar” lange Zeit gleich nebenan. Dort, wo seit kurzem eine Filiale der Kette “Sonnentor“  eröffnet hat. Familie Mollnar hat sich in die Ungargasse zurückgezogen. Eigentlich fast ums Eck, den durch den Sünnhof ists nicht weit.

Galerie Mollnar

Galerie Mollnar

Jetzt wirds Biedermeierisch…

Geschichtliches ist hier an vielen Stellen zu finden – vielleicht ein Tipp für die mitgenommenen Ehe-männer/Freunde/Lebensgefährten…

Der Sünnhof

Sünnhof

Sünnhof

1837 wurde der typische Biedermeierkomplex mit langgestrecktem Innenhof mit einem Haus in der Ungargasse verbunden. Die dadurch entstandene Parzelle wurde sukzessive beidseitig bebaut, sodass ein gassenähnlicher, gepflasterter Durchgang entstand, der die Landstraße mit der Ungargasse verband. Seit dem frühen 19. Jahrhundert gilt der Sünnhof als Gewerbehof. Seit seiner Renovierung in den 1980er Jahren finden sich dort heute, neben dem Hotel “Biedermeier”, auch kleine Geschäftslokale und Cafés.”
.. so liest man auf der Seite der Wiener Spaziergänge der Stadt Wien.

Für Brunnen- und Palaisliebhaber sicher auch einen Blick wert – der Karl-Borromäus-Brunnen.

Karl BoromaeusP latz

Karl Boromäus Platz

“Der Karl-Borromäus-Brunnen ist ein denkmalgeschützter Brunnen auf dem Karl-Borromäus-Platz im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße. Er gilt als eines der wenigen Beispiele für Freiplastiken aus der Zeit des Jugendstils.” weiß man auf Wikipedia zu berichten.

Im angrenzenden Palais ist das Bezirksmuseum untergebracht mit einem umfangreichen Archiv.

Aber nicht nur der Sünnhof als typischer Biedermeierkomplex ist erwähnenswert, man findet entlang der gesamten Landstraßer Hauptstraße immer wieder kleine Biedermeierhäuser. Es lohnt sich also, hin und wieder einen Blick nach oben, über die Verkaufsetagen zu machen.

Biedermaierhäuser

Biedermaierhäuser

Will man dann nach einem langen Tag noch einkehren, so hat die Buchkette Thalia jedenfalls noch lange – und auch am Wochenende geöffnet. Der Bahnhof Landstraße ist derzeit (Jan 2010) Baustelle, hier ists weniger gemütlich, aber als Tagesabschluss und Anbindung an U4 und U3, O und zu Fuß über den Stadtpark in die Innenstadt (Cafe Prückel z.B. ) sicher auch geeigneter Abschluss dieser etwas anderen Shoppingtour.

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Movietime im Wiener Filmcasino

27.01.2010 | Von Annabella

Kino ist in Wien ganz und gar nicht abgesagt. Das Filmcasino im 5. Bezirk , zum Beispiel, besteht seit 1916, hatte seine Blütenzeit als Margaretner Bürgerkino in den 50er Jahren, musste das Kino Sterben der 70er Jahre miterleben und wurde dank einer tollen Initiative wieder zu einem beliebten Wiener Filmtreff. In einer authentischen Retro Atmosphäre die stilvoll modern aufgepeppt wurde, bietet man ein gut durchmischtes Programm mit Qualität und Unterhaltungswert. Mir gefällt besonders dass man vieles aus dem ursprünglichen Kino der 50er Jahre erhalten und stilvoll ergänzt hat. Ehrlich gesagt, vor allem die Neon-Leuchtschrift am Eingang hats mir angetan. Es ist einfach “echt”.

Quelle: http://www.filmcasino.at/galerie/fc1.JPG

Quelle: http://www.filmcasino.at/galerie/fc1.JPG

Kinogehen hat im Filmcasino eine Bedeutung die mir in den großen UCI und Cineplexx Multiplexen nicht mehr so ganz nahekommen will. Nein, im Filmcasino gibt es kein Running Sushi, keine Spielautomaten, keine Bars. Hier dreht sich alles nur um den Film. Dies soll aber nicht heißen dass man nichts konsumieren kann. Ganz im Gegenteil, im kultigen Cafe Eck gibts Limo, Bier, Popcorn, eben alles was man zum Filmschaun wirklich braucht.

Ich glaube, der spezielle Charme liegt für mich darin, dass ich im kleinen Kinocafe noch immer meine Flasche Frucade bekomme mit der ich mich dann selig auf ein Kuhfellsofa fläzen kann das mich an eine Kultbar in Helsinki (Stammlokal der Leningrad Cowboys) erinnert.

Jemand hat wohl ein Foto von mir auf dem Kuhfellsofa gemacht. Dankeschön Gerald. Gut getroffen!

Unbedingt möchte ich noch erwähnen, dass im Rahmen des alljährlichen Sommerkinos Specials gezeigt werden, die entweder einem Land oder einem Regisseur gewidmet sind. Der nächste Sommer kommt bestimmt, auch wenn es im Moment noch sehr kalt ist, also nicht vergessen.

Das etwas andere Kinocafe

Liebe Digital Natives natürlich ist das Filmcasino auch auf Facebook zu finden. Hier gehts zur Fanseite.

In Wien lebt das Kino. Bitte weitersagen!

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Wiener Kaffeehaus-Kultur

26.01.2010 | Von Julia

Das Café Prückel gehört vermutlich zu den bekanntesten Kaffeehäusern Wien‘s – berechtigterweise. Die Institution bewirtet seine Gäste schon seit über 100 Jahren.
Die Kellner sind manchmal etwas grummelig, man hat ein bissl das Gefühl, als würde man sie bei der Ausführung ihrer Arbeit stören. Aber keine Angst, das gehört zum Image des Wiener Kellners dazu und das möchte gepflegt werden.

Im Winter ist der Orangen-Punsch ein Muss, er wird stets frisch zubereitet, was einige Zeit dauert, aber dafür hat er‘s in sich. Das warten lohnt sich. In der Zwischenzeit kann man sich durch diverse in- und ausländische Zeitungen lesen und die große Auswahl an Zeitschriften durchblättern. Neben den köstlichen Torten und Kuchen gibt‘s im Prückel auch warme Speisen, die Tagessuppen sind immer besonders lecker :) ansonsten wird klassische Wiener Küche serviert.


Das Publikum ist bunt durchgemischt, Pensionisten und junge Familien besuchen das Prückel genauso wie Touristen. Da die Luft im Raucherbereich durch dichten Nebel angereichert wird, empfiehlt sich ein Platz im großzügigen Nichtraucherbereich.

Auch die Live-Klaviermusik trägt zu der besonderen Atmosphäre im Prückel bei. Bislang konnte ich kein Muster erkennen, doch der Internetseite des Prückel entnehme ich, dass jeweils Mo, Mi und Fr von 19-22 musiziert wird. Länger geht auch nicht, denn um 22 Uhr ist Sperrstunde.

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Alles Maroni!

21.01.2010 | Von Klea

Winterzeit ist Maronizeit. Zumindest seit ich damals in die Schule ging.  Denn da kam ich beim “Prenner” sowieso nicht vorbei… lang ists her.
Genauer gesagt, bei der Konditorei Prenner im 18. Bezirk in der Gentzgasse 127.
Seit 70 Jahren gibt es die Konditorei und Zuckerbäckerei schon, seit über  20 Jahren mit einem neuen, engagierten Besitzer.

Konditorei Prenner, Wien 18

Viel wurde nicht und nur schonend umgebaut, eine neue Sitzecke für den spontanen Kaffee mit leckeren Torten und jede Menge Aussichten auf kreative Zuckerwaren für jeden Anlass, Schokotorten und eben Schokomaroni.

Sitzecke beim "Prenner"

Bessere gibts wohl nicht – “Nur in Kleinmengen hergestellt” sagt der Besitzer und gleichzeitig Verkäufer seiner Waren.
Und das schmeckt man! Immer frisch und auch heute noch komm ich kaum daran vorbei, auch weil ich div. Bestellungen von Freunden erfüllen soll. “Nimm mir doch, wenn Du im 18. bist, eine Schokomaroni mit”..

Schokomaroni

… Tja also nichts wie hin!

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Ein klarer Fall von Geheimtipp: Amerlingbeisl

18.01.2010 | Von Julia

Eines meiner ganzjährig favorisierten Lokale ist das Amerlingbeisl. Besonders der idyllische Innenhof hat‘s mir angetan. Im Sommer sitzt man unter den Lauben und genießt den Sommerspritzer bei jedem Wetter. Bei Regen und Gewitter wir einfach das Dach zugekurbelt und basta. Das ist im Winter dankenswerterweise Dauerzustand. Vor allem in der Vorweihnachts-Zeit ist das Amerlingbeisl wegen des besten Punschs am ganzen Spittelberg einen Besuch wert. Im Innenhof ist‘s auch bei unter Null Grad liegenden Außentemperaturen eigentlich immer cozy.

Durchschreitet man den Innenhof, gelangt man in das Lokal selber, inklusive fabelhaftem Wintergarten. Das Lokal ist stilvoll modern eingerichtet und versprüht gemütlich romantischen Charme. Das zieht eigentlich immer bunt gemischtes Publikum an, sehr sympathisch. Das Amerlingbeisl ist relativ gut versteckt und weshalb man sich wahrscheinlich eher selten zufällig dorthin verirrt. Ein klarer Fall von Geheimtipp also.


Täglich von 9-15 Uhr gibt‘s Frühstück, am Wochenende sogar ein Frühstücksbuffet, hab ich noch nicht ausprobiert, steht allerdings schon auf der to-do-Liste. Warme Speisen gibt‘s ab 17 Uhr, die sind eigentlich durchwegs lecker.

Einen Pluspunkt gibt‘s für‘s Service. In den Stoßzeiten kommt‘s zwar vor, dass man etwas länger auf seine Bestellung wartet, dafür ist das Personal immer gut drauf!Eine kleine Kuriosität ist die Tischreservierung: der späteste Termin für eine Abendtisch-Reservierung ist 19:30. Der Andrang ist groß, also ist Pünktlichkeit angesagt.

Also alles in allem ein besonderes Lokal, in das ich immer wieder gerne gehe. Die Atmosphäre ist einfach zauberhaft. Sollte man unbedingt gesehen haben! Wirklich.

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Yip Hint

13.01.2010 | Von Julia

Der asiatische Laden meines Vertrauens hat seinen Sitz in der Neulerchenfelderstraße 32 und zählt – wie ich meine – zu den am besten sortierten Asia Läden der ganzen Stadt.

Setzt man seinen Fuß in den Asia-Laden betritt man eine andere Welt. Eine Welt der 1000 Soja- Fisch- und Teriyaki-Saucen, gefährlich aussehender Fertiggerichte, bunter Lebensmittelpackungen, exotischem Gemüse und Früchten, essbaren Blumen und unglaublicher Freundlich- und Fröhlichkeit.

Was soll ich noch schreiben, außer, dass man dort alles bekommt, was man für die Zubereitung eines anständigen asiatischen Gericht benötig. Besonders begeistert bin ich vom vielen frischen Gemüse und den Kräutern. Übrigens auch für Minigemüse-Fetischisten gibt‘s hier Mini-Melanzani, Mini-Spargel usw.
Auf die köstlichen, supersüßen, geschmackvollen Mangos, die es hier gibt, kann ich eigentlich gar nicht mehr verzichten. Die schmecken beinahe so wie in Thailand – den Sticky Rice inkl. Kokos-Sauce gibt‘s leider nicht dazu…  Trotzdem finden immer gleich ein paar ihren Weg in meinen Einkaufskorb.

Für die experimentierfreudigen untern den geneigten Lesern bietet der Asia-Shop jede Menge exotische mir meist unbekannte Naschereien süß wie sauer. Einfach mal probieren, sehr zu empfehlen die gefüllten Reismehl-Hügel im Kühlschrank.

Außerdem gibt‘s auch Musik, Opfergaben, Räucherutensilien und mein persönlicher Sommerfavorit: Prickly Heat Cooling Powder.

Also, wer gerne asiatisch kocht und bislang mangels Angebot auf frische Zutaten verzichten musste, ist hier richtig.

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Der Whisky Club

10.01.2010 | Von Annabella

Ja, in Wien gibt es einen Whisky Club. Der Shop dazu heißt Potstill und befindet sich in der Strozzigasse im 8. Bezirk, Josefstadt. Na klar, in einem Whisky Shop findet man Whisky, aber man findet vor allem guten Single Malt Scotch in allen Qualtitäts- und Preisklassen. Eine tolle Beratung gibts natürlich auch dazu. Denn nicht jeder der Whisky kaufen will ist Experte.

Die Regale im Potstill sind lückenlos gefüllt. Eine bunte, schöne Flasche neben der anderen. Viele haben unausprechliche keltische Namen. Die meisten spricht man so aus wie man sie liest. Die Kelten sprechen das ‘ch’ tatsächlich als solches, im Gegensatz zu den Briten, die es als k aussprechen. Also heißt der Ben Riach tatsächlich so. Der Craigenlachie hingegen, unterliegt einer gefinkelten gälischen Sprachregel. Man sagt daher Krä-elen. Gälisch zu lernen ist eine Lebensaufgabe, also zurück zu den Regalen. Hier finden wir diverse Speyside, Higland, Islay, den milderen Lowland Single Malt Scotch und natürlich auch Irish Whiskey. Wenn man jedoch noch gar nicht so recht weiß was man will, kann man sich stattdessen was zum Kosten empfehlen lassen. Klingt gut? Na, kein Wunder dass es im Potstill auch einen Whisky Club gibt, der sich Freitags abend zum Kosten trifft.

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Ich habe übrigens zwei herausragende Orkney Whiskys probiert, beides kleinere Ableger der Highland Park Distillery. Gekauft wurde jedoch ein etwas billigerer, 15 Jahre alter Ben Riach, Speyside Whisky mit Cherryfass Finish. Die Speyside Schottlands ist für ihre hohe Wasserqualität bekannt. Deshalb ist man mit einem Single Malt aus dieser Region immer gut beraten.

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Also, wer mal etwas anders shoppen möchte, nämlich mit Pub-Atmosphäre, netter Beratung und gutem Trank, der ist beim Potstill an der richtigen Adresse. Denn wer sich hier auf ein ‘Wee Dram’ zum Kosten einladen läßt, fühlt sich bald wie im Pub. Der Experte trinkt übrigens nach jedem Dram ein paar Schluck Wasser. Denn der kluge Trinker dehydriert nicht und trinkt immer in Maßen.

Die Schotten sagen gern ‘The more, the merrier’, in dieser Hinsicht ist vielleicht zu empfehlen, das Whisky Shoppen auf einen Freitag zu verlegen. Da tagt der Whisky Club im Potstill. Die Mitglieder beraten gerne mit diversen Single Malt Erfahrungen. Dies wird euer Shopping definitiv zu einem lustigen Erlebnis machen.

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Ich verließ das Potstill übrigens mit meinem Lieblingssatz ‘It’s been fun, we’ll do it again’ – Es hat Spaß gemacht, gerne wieder.

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